Menschen mit Demenz

Verlust der kognitiven Fähigkeit

Menschen mit einer Demenz oder einer eingeschränkten Alltagskompetenz leben in einer Welt, die für gesunde Menschen oft schwer verständlich ist. Durch den zunehmenden Verlust der kognitiven Fähigkeiten und den damit verbundenen Einschränkungen der verbalen Kommunikation ist es nur bedingt möglich eine Beziehung zu ihnen aufzubauen.

Stressfreie Begegnungen

Hunde haben die Fähigkeit, die ihnen in besonderem Maße ermöglicht, eine Tür zu dieser Welt zu öffnen. Oft gelingt dies auch dort, wo menschliches Bemühen an Grenzen stößt.

Hunde sprechen die Sprache des Herzens und der Gefühle, Verständigung und Beziehung ist mit ihnen unabhängig von verbalem Ausdruck und von kognitiven Fähigkeiten möglich. Menschen mit Demenz erleben auf diese Weise positive und stressfreie Begegnung ohne Konfrontation mit den krankheitsbedingten Defiziten im Kommunikationsbereich. Die Erfahrungen zeigt, dass Menschen mit Demenz nach einer Tiergestützten Intervention sehr entspannt, innerlich ruhiger und deutlich engagierter sind.

Routine führt zu guten Erfolgen bei Demenz

Die Wiedererkennung der Hundebegegnung führt bei den betroffenen Menschen zu einer positiven Stimmung, welche für weitere Aktivierungen – z.B. Spiele, Erzählungen und Gedächtnistraining – anschlussfähig ist. Regelmäßig stattfindende Interventionen erzielen nachhaltig Wirkung bei den Betroffenen. Hunde können den Alltag der demenziell veränderten Menschen freudiger und erfüllter gestalten.